| Aktuelles |
| 09.09.2010 |
| Bericht Kid's Bergfahrt 2010 |
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Die unendliche Geschichte (oder: die Tour die viel zu leicht war) jdav-lu, Kids Bergfahrt 2010, Saoseohütte, Schweiz Am letzten Tage des Monats Juli machten sich 7 lebenslustige Jünglinge und zwei Teamer zur nachtschlafender Zeit auf, um sich in den Bergen eine Woche die Zeit zu vertreiben. Nachdem alle Sitzplatzverhandlungen abgeschlossen waren machten sich nun die hellwachen Jünglinge zusammen mit 2 müden Teamern auf die ca. 7. Std. fahrt zu unserem Talort. Die Hoffnung der Teamer, dass im Auto Ruhe einkehren würde zerschlug sich und ebendiese befanden sich nach 2 Std. am wirklichen Rande der Verzweiflung. Doch mit der Zeit sind letztlich alle Jünglinge dem Gott des Schlafes in die Arme gefallen. Somit hatten die Teamer eine ruhige Weiterfahrt zum Julierpass, an welchem eine kleine Pause eingelegt wurde. Danach ging es dann noch über den Berninapass zu unserem Autostellplatz, dieser laut Zeitangaben 2 Stunden Fußmarsch von der Hütte entfernt war. Nach einem 1 ¼ stündigen gemütlichem Aufstieg erreichten wir unser Standquartier für die nächsten 7 Tage. Die restliche Zeit wurde zur gründlichem Inspektion des anliegenden Geländes genutzt. Am darauf folgendem Tag übten wir uns im Schneefeldrutschen und überquerten einen kleinen Pass in der Nähe der Hütte (Pass da Sach, 2731m, 2 Std. Aufstieg). Zum Abendessen rauchten allen Anwesenden die Köpfe, denn es wurde nur Käse und Wurst geliefert und man erwartete eigentlich noch etwas Warmes. Während die Diskussionen brannten, ob wir ins Steinzeitalter zurückversetzt wurden kam Gott sei Dank noch die große Schüssel Kartoffeln. Der nachfolgende Tag wurde genutzt um die Gesetze der Natur unter Beweis zu stellen. Hauptmerkmal hierbei: ein See im August ist kalt! (2028m ü. n.N., 8°C). Trotzdem trauten sich 4 Wagemutige in den ruhigen See und stellten fest, dass 8°C kälter waren als angenommen. Nach dieser KALTEN Erkenntnis konnten sich die Teilnehmer bei einer Wanderung um den See sowie beim Entdecken und Inspizieren der Hüttenwartstochter wieder aufwärmen. Dienstags machte die Gruppe mit dem Piz Cunfin (2904m) erstmals in dieser Woche einen richtigen Gipfel. Der Aufstieg erfolgte durch zeitweise wegloses Gelände, welches im Abstieg mit der Fortbewegungsart -Hasenhoppeln- in halber Zeit geschafft wurde. Um an dieser Stelle an den ersten Tag zu erinnern: Kinder abends hellwach, Teamer am Rande der Verzweiflung. Am folgenden Tag wurden die Teilnehmer mit einer Tour zum Pass da Val Mera sowie zum Camp- Gletscher gefordert. Um auf den ersten und den vorigen Tag zurückzukommen: nach der Hälfte der Wanderung: Teamer glücklich, Kinder am Rande der Verzweiflung. Doch sie erholten sich gut und starteten vor dem Abendessen an dem anliegenden Bach ein Bootsrennen. Man hatte das Gefühl dass sich ein paar Jünglinge wieder aufwärmen mussten, den auf einmal wussten sie den richtigen Namen der Hüttenwartstochter. Da es hierbei jedoch noch die Sprachbarierre Deutsch – Italienisch zu überwinden gab, erlernten sie vom Hüttenwart persönlich -Ti amo-. Am folgenden Ruhetag regnete es, ein einziges Mal, 24 Std. Die Schneefallgrenze befand sich ca. 100m über uns, somit lag unsere Temperatur bei 5°C. Doch auch dieses Wetter konnte uns nicht abschrecken und wir unternahmen eine Matschwanderung zum Auffüllen des Sauerstoffs. Außerdem betätigten wir uns sportlich beim Marathon im Kartenspielen. Freitags fuhr die komplette Gruppe nach dem Abstieg zum Auto an den Berninapass wo wir aufgrund der Wetterlage eine nasse, stürmische Tour um den Lago Bianco und die Alp Grüm absolvierten. Aufgrund der doch ansehlichen Höhenmeter an diesem Tag fielen die Kinder auf der Hütte ziemlich schnell wieder müde ins Bett. An unserem letzten Tage begnügten wir uns mit dem Abstieg hinunter zum Auto und einer ausgedehnten Wanderung durch den Supermarkt von St. Moritz. Dort leidete jedoch beinahe wegen 30 cm Höhe das Dach unseres Gefährts. Wir erreichten nach ca. 7 Std. Autofahrt die Heimat. Um auf die anderen Tage zurückzukommen: Teamer und Teilnehmer müde, aber glücklich!!!
Euere Lümmel 1 & 2 Cool Den Bericht gibts hier nochmals als pdf |